FondsKonzept profitiert vom Digitalisierungsschub 

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  • Rekordergebnis bei den Konzern-Geschäftszahlen in 2019
  • Erhöhung von Bestandsvolumen, Umsatzerlösen und Mittelaufkommen
  • Digitale Infrastruktur bleibt Wachstumsmotor
  • WealthKonzept als Lösungsanbieter für Vermögensverwaltungen

Illertissen, 24. August 2020

Der FondsKonzept Konzern geht mit einer positiven Bilanz und gut aufgestellt für die Herausforderungen der Zukunft in die dritte Dekade. Dies ist das Gesamtfazit der Konzernbilanz 2019, die auf der Haupt-versammlung der Muttergesellschaft FondsKonzept AG zu den sieben deutschen und drei österreichischen Tochterunternehmen vorgestellt wurde. FondsKonzept hat den seit Gründung im Jahr 2000 anhaltenden Wachstumskurs fortgesetzt. Gegenüber dem Vorjahresstichtag 31. Dezember 2018 haben sich nahezu alle zentralen Zahlen der Konzernbilanz erhöht. So stieg das administrierte Bestandsvolumen von 9,6 auf 11,4 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist das ein Plus von 18,8 Prozent. Gleichzeitig weiteten sich die Konzernumsatzerlöse auf 76,2 Mio. Euro aus (2018: 71,9 Mio. Euro, plus 6,0 Prozent).

Das Nettomittelaufkommen als Indikator für das Neugeschäft bei der Vermittlung von Investmentfonds nahm von 272,4 Mio. Euro auf 358,2 Mio. Euro zu (plus 31,5 Prozent). Weiterhin erhöhte sich das Eigenkapital auf 11,2 Mio. Euro (2018: 9,5 Mio. Euro, plus 17,9 Prozent). Dies entspricht im Verhältnis zur Bilanzsumme einer Eigenkapitalquote von 34,8 Prozent.

Der Jahresüberschuss erreichte 1.621 TEUR und beträgt da-mit 13,5 Prozent weniger als 2018 (1.875 TEUR). Der Grund liegt in einem höheren Personalaufwand, der um 16,2 Prozent von 3.866 TEUR auf 4.492 TEUR angestiegen ist. Dieser basiert zum großen Teil auf Leistungen der konzerneigenen Sosnowski Computersysteme GmbH für die Programmierung der IT-Systeme und stellt für FondsKonzept eine wichtige Investition dar.

Zu den am stärksten wachsenden Geschäftsfeldern gehörte der Versicherungsbereich mit der FondsKonzept Assekuranzmakler GmbH. Hier stiegen die Umsatzerlöse von 4.037 TEUR auf 4.969 TEUR (plus 23,1 Prozent). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit als Kennzahl für die Innenfinanzierungskraft des Konzerns stieg auf 4.137 TEUR an (Vorjahr 2.734 TEUR, plus 51,3 Prozent). Auf die Aufnahme von Fremdkapital konnte erneut verzichtet werden.

Die Zahl der Verbundmakler im Investmentbereich erhöhte sich von 5.962 auf 6.093 (plus 2,2 Prozent). 769 Unternehmen und damit 3,1 Prozent mehr als zum Jahresende 2018 (746) entfallen auf den Versicherungsbereich im Rahmen einer gewerberechtlichen Zulassung nach § 34 d GewO. Dies ist ein Beleg für die steigende Anziehungskraft von FondsKonzept als Dienstleister für das Versicherungsgeschäft, bei dem die Administration in 2019 ausgebaut wurde und das in den Folgejahren weiter anziehen sollte.

Motor des Wachstums war erneut die digitale Architektur um das Maklerservicecenter mit den ergänzenden Bausteinen, die in 2019 weiterentwickelt wurden. Hierzu gehören die FinanceCloud für eine konsolidierte Ansicht zum finanziellen Gesamtstatus der Kunden, das Kundenservicecenter FinanceHome, die FinanceApp mit Multibankingfunktion sowie der Fondsshop 3.0. 2019 wurden konzernweit 39 Prozent aller Dokumente für die Vermittlung von Finanzprodukten volldigital abgewickelt. Im ersten Halbjahr 2020 waren es bereits 59 Prozent.

Zu den Meilensteinen des Geschäftsjahres zählte die Einführung der Maklerrente sowie die 50-Prozent-Beteiligung der FondsKonzept AG an der WealthKonzept Vermögensverwaltung AG. Diese hat vor dem Hintergrund der seit 1. August 2020 geltenden, überarbeiteten Finanzanlagenvermittlungsverordnung (FinVermV) sowie einer möglichen Aufsicht der Finanzmakler nach § 34 f und h GewO durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht eine große Bedeutung. Die WealthKonzept Vermögensverwaltung eröffnet Maklern zudem neue Perspektiven als Tippgeber, Vermittler von Anlegerdepots oder Fundadvisor für die Umsetzung eigener fondsgebundener Vermögensverwaltungen.

Hans-Jürgen Bretzke, Vorsitzender des Vorstands der FondsKonzept AG: „Wir sind sehr stolz darauf, unseren Maklern und Aktionären im Jubiläumsjahr des zwanzigjährigen Bestehens ein Rekordergebnis präsentieren zu können. Dieses ist das Resultat einer nachhaltigen Zusammenarbeit auf Augenhöhe und einer dezentralen digitalen Infrastruktur, die sich im gegenwärtigen Digitalisierungsschub überproportional auszahlt.“

Für das erste Halbjahr 2020 fällt die Zwischenbilanz positiv aus. So erreichte das Nettomittelaufkommen in Höhe von 319,4 Mio. Euro mit Stand zum 30. Juni schon fast das Niveau des gesamten letzten Jahres. Die Corona-Krise hat somit keine negativen Auswirkungen auf die Konzernentwicklung. Vielmehr profitiert FondsKonzept von der beschleunigten digitalen Transformation bei Finanzdienstleistungen und baut hierzu die digitale Architektur für die Verbundmakler weiter aus. Ein Beispiel sind Online-Tools wie die Beratung mittels Screensharing, die seit April eingesetzt wird.